Wenn man einmal gesehen hat, mit welch einer Begeisterung der Hund bei der Sache ist, ist man diesem Sport eigentlich schon verfallen. Dann versteht man auch, warum immer mehr Menschen Agility zu Ihren Hobby machen.

Und das Schöne daran ist: Es macht nicht nur dem Hund Spaß. Der Mensch hat mindestens genauso soviel Freude dabei. Und ganz nebenbei hält man sich auch geistig und körperlich fit.
Denn so einfach, wie es sich anhört ist es leider nicht. Denn das Frustrierendste an diesem Sport ist die Tatsache, dass der Schwachpunkt im Duo Zwei- und Vierbeiner, leider wie so häufig der Mensch darstellt. Man glaubt gar nicht, wie wenig man seinen eigenen Körper unter Kontrolle hat, wenn man versucht seinem Hund mit minimaler Körpersprache die Richtung zu weisen, ohne sich beim Sturz über eine im Weg stehende Hürde den Hals zu brechen.

Trotz aller Hindernisse, die sich Hund und Begleiter in den Weg stellen: Agility macht einfach Spaß. Man beschäftigt sich intensiv mit seinem Hund, wächst zusammen und hält sich nebenbei noch fit.
 

Man unterscheidet die folgenden Gerätetypen:

Hindernisse, die übersprungen bzw. Durchsprungen werden müssen.
Stangenhürden, Besenhürden, Mauern, Weitsprung, Reifen

Kontaktzonengeräte
, die überlaufen werden müssen. Dazu gehören:
Steg, Wippe und die A-Wand
Den Namen Kontaktzonengeräte haben diese Parcourselemente von der markierten Fläche im Anfangs- und Endbereich des Hindernisses, in die der Hund beim Betreten des Gerätes mindestens ein Pfote setzen muss.

Zu der Familie der Tunnel, die es zu durchlaufen gilt, gehören der
Stofftunnel oder Sacktunnel und der feste Tunnel (lang und kurz). 
 

Slalom

12 Stangen, durch die der Hund in einer bestimmen Richtung fädeln muss. Gestartet wird mit der Slalomstange, die sich neben der linken Hundeschulter befindet.

Damit die Hunde untereinander eine reelle Chance haben, sich zu messen, erfolgt eine Dreiteilung aller teilnehmenden Hunde anhand ihrer Größe und Leistungsfähigkeit. Je Größer der Hund desto höher die Hindernisse.

Man unterscheidet:

Mini (Small) Schulterhöhe kleiner als 35 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 25 bis 35 cm

Midi (Medium) Schulterhöhe kleiner als 43 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 35 bis 45 cm

Standard (Large) Schulterhöhe ab 43 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 55 bis 65 cm

Außerdem erfolgt eine Einteilung in unterschiedliche Leistungsklassen:

A1
Voraussetzung: Begleithundprüfung und mindestens 18 Monate alt.

A2

A3

 

 



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